Dezember 2013: Kariene Eikelmann tritt als Bürgermeisterkandidatin an

Die Bürgergemeinschaft wird zur Kommunalwahl 2014 mit einer eigenen Bürgermeisterkandidatin – mit Kariene Eikelmann – antreten.
Dies ist eine klare Ansage an die übrigen Parteien, daß sich die engagierte Gemeinschaft weder durch Lagerwechsel noch durch üble Nachrede den Schneid abkaufen läßt und gleichzeitig Motivation für alle Bürgerinnen und Bürger, die in der Rieder Kommunalpolitik eine echte Alternative suchen.

Frau Kariene Eikelmann wohnt seit 22 Jahren in der Gemeinde und vertritt die Bürgergemeinschaft als Gemeinderätin im Rathaus. Sie steht für eine parteiunabhängige Vertretung der Bürgerinteressen. Als Bürgermeisterin wäre es ihr wichtigstes Ziel, zu einem stärkeren Miteinander zu kommen. Statt mit vollendeten Tatsachen konfrontiert zu werden, sollen die Bürger schon im Vorfeld bei den Planungen mit einbezogen werden. Auch die Jugendarbeit – wo sie sich schon seit Jahren intensiv engagiert – liegt ihr sehr am Herzen.

 

Die Vorsitzende Ute Schübele-Weber zeigte sich hocherfreut, die Namen der bislang bestätigten Kandidaten präsentieren zu können. Erneut ist es gelungen, neben altvertrauten Weggefährten, politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus fast allen Ortsteilen und den verschiedensten Berufs- und Altersgruppen für die Kandidatenliste zu finden. Im Hintergrund laufen noch weitere Gespräche, man darf gespannt bleiben, ob weitere Zusagen folgen.

Folgende Personen haben sich schon zur Kandidatur bereiterklärt (alphabetische Reihenfolge):

 

 Bless Siegfried, Ried
 Eikelmann Kariene, Baindlkirch
 Fischer Elisabeth, Hörmannsberg
 Kress Wolfgang, Ried
 Krogull Reinhold, Ried
 Lutz Angelika Prof., Ried
 Mangold Birgit, Ried
 Modlinger Gerald, Asbach
 Schäfer Andreas. Baindlkirch
 Schübele-Weber Ute, Baindlkirch
 Sedlmeir Klaus, Ried
 Sedlmeir Leonhard, Hörmannsberg
 Vennemann Theo Prof., Ried
 Weber Jürgen, Baindlkirch

 


Oktober 2013: Fraktionswechsel

Peter Hintermair ist satzungsgemäß aus der Bürgergemeinschaft ausgeschlossen worden. Zuvor hatte er erklärt, sich der CSU Gemeinderatsfraktion anzuschließen, um dort bei der nächsten Wahl zu kandidieren. Sein Mandat, das er als Kandidat der Bürgergemeinschaft erlangt hat, hat er mitgenommen. Reisende soll man bekanntlich nicht aufhalten. Vielleicht glaubt er, in der CSU mehr bewegen zu können, als er es bislang in der Bürgergemeinschaft versucht hat. Ob sich die Hörmannsberger allerdings tatsächlich einen Gefallen tun, indem sie haufenweise der CSU beitreten, um – wie sie planen – eine Palastrevolution anzuzetteln und die Partei von innen heraus neu zu gestalten, wird sich nächstes Jahr zeigen.

 

 


August 2013: Vorsitzende dankt Benno Müller für langjährige Tätigkeit als Kassier

Nachdem Benno Müller im April 2013 in den Gemeinderat nachgerückt ist, bat er darum ihn von seinem Amt als Kassier zu entbinden. Seit dem Jahr 2000 hatte er das Amt mit großer Sorgfalt wahrgenommen. Die Vorsitzende Ute Schübele-Weber dankte ihm dafür und übergab ihm einen Geschenkkorb mit verschiedenen lokalen Biersorten und seiner Lieblingsschokolade. Zum Nachfolger für das Amt wurde Siegfried Bless gewählt.

Benno Müller und Ute Schübele-Weber
Benno Müller und Ute Schübele-Weber


August 2013: Bürgergemeinschaft besichtigt erfolgreichen Dorfladen in Amerdingen

von links nach rechts: Kariene Eikelmann, Bürgermeister Hermann Schmidt, Ute Schübele-Weber, Christine Peters und Siegfried Bless
von links nach rechts: Kariene Eikelmann, Bürgermeister Hermann Schmidt, Ute Schübele-Weber, Christine Peters und Siegfried Bless

Mit einem Besuch der Gemeinde Amerdingen im Kesseltal zwischen Dillingen und Nördlingen hat die Bürgergemeinschaft in der Gemeinde Ried das Thema Nahversorgung auf dem Lande weiterverfolgt und ein weiteres erfolgreiches Modell zu begutachtet. Den Kontakt zur „Vorzeigegemeinde“ Amerdingen mit ihrem rührigen ehrenamtlich tätigen Bürgermeister Hermann Schmidt und dem weit über die Gemeindegrenze hinaus bekannten Dorfladen wurde von Christine Peters hergestellt. Den Besuchern bot sich ein überaus gut sortierter Frischemarkt dar mit vielen regionalen Produkten, der den Preisvergleich mit anderen Supermärkten nicht zu scheuen braucht. Genau das war dem Arbeitskreis „Dorfladen“, der auf intensives Betreiben des Bürgermeisters installiert wurde, das Hauptanliegen. Die Bürgerinnen und Bürger sollten alle Waren des täglichen Bedarfs zum vergleichbaren Preis eines Supermarktes vorfinden. Der Dorfladen Amerdingen bietet Fleisch- und Wurstwaren aus dem Nachbardorf ebenso an wie Backwaren des örtlichen Bäckers. Das Sortiment umfaßt Lebensmittel aller Art, Molkereiprodukte sowie täglich frisches Obst und Gemüse. Dort werden Zeitschriften, Postwertzeichen und Schulbedarf verkauft. Er ist Anlaufstelle für Vereinsnachrichten, Kindergartenflohmarkt und dient zugleich als Lieferant bei privaten Feiern und Vereinsfesten. Der Betrieb wird genossenschaftlich geführt und beschäftigt acht Verkäuferinnen auf 450-Euro-Basis, die alle übertariflich bezahlt werden. Selbst der Bürgermeister ist dort angestellt. Er übernimmt die Buchhaltung, pflegt das Warensystem und überprüft zusammen mit anderen Freiwilligen das Mindesthaltbarkeitsdatum. Die Genossenschaftsmitglieder und andere Freiwillige sind bei der notwendigen hygienischen Grundreinigung des Ladens im ehrenamtlichen Einsatz und verzichten zugunsten eines gemeinsamen Festes auf ihre Gewinnausschüttung. Auch die Gemeinde trägt ihren Teil dazu bei und „subventioniert“ den Dorfladen durch vergleichsweise günstigere Ladenmiete. Bürgermeister Schmidt hält die Nahversorgung als Pflichtaufgabe der Daseinsvorsorge. Der Dorfladen ist aus seiner Sicht genauso wichtig wie Kinderbetreuung, Schule, Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung, guter Internetempfang oder das Wohnen im Alter im eigenen Dorf. Die in dieser Gemeinde wie selbstverständlich praktizierte Bürgerbeteiligung beeindruckte die Besuchergruppe sehr. Wenn auch das Konzept der Amerdinger für die Gemeinde Ried aufgrund der deutlich kleineren Einwohnerzahl nicht maßgeschneidert ist, kann man die Vorteile der Bürgerbeteiligung im alltäglichen Gemeindeleben durchaus als Vorbild für zukünftige Projekte mitnehmen. Bürgermeister Schmidt bot seinen Gegenbesuch in Ried an, um einem größeren Kreis von Interessierten den Werdegang und die Erfolgsstory des Amerdinger Dorfladens vorzutragen

 

 


Juni 2013: Bürgergemeinschaft informiert sich über Möglichkeiten der Nahversorgung

Mit dem Thema Nahversorgung in der Gemeinde Ried und der sinnvollen Nutzung des gemeindeeigenen Grundstückes in der Mitte des Hauptortes beschäftigt sich die Bürgergemeinschaft in der Gemeinde Ried schon seit langem. Über Jahre hinweg schien sich damit sonst niemand wirklich auseinander setzen zu wollen. Allerdings scheint dieses Thema nun wieder in den Fokus des Rieder Gemeinderates zu rücken. Aktuell liegt dem Rat das Entwicklungskonzept der GMA GmbH über den Versorgungs- und Gewerbestandort Ried vor. Eine mögliche Folgerung daraus, nämlich einen Investor zu suchen und von ihm gemeindeeigene Wünsche umsetzen zu lassen und anschließend die Fläche „meistbietend“ zu veräußern, ziehen die Mitglieder der Bürgergemeinschaft ungern in Betracht. Ihr Ansinnen ist es, eigene Ideen zusammen mit Partnern und eigenem Geld auf eigenem Grundstück zu verwirklichen. Ein interessierter Kreis von Mitgliedern unternahm auf Einladung von Gerald Modlinger eine Informationsfahrt nach Eching am Ammersee, wo sie sich mit dem in dieser Sache sehr engagierten Bürgermeister, Siegfried Luge, trafen und Erste-Hand-Informationen zum Gesundheits- und Einkaufszentrum Eching erhielten. Bürgermeister Luge präsentierte das ca. 4.000 qm großes Grundstück, auf dem bereits seit zwei Jahren ein Supermarkt, ein Getränkemarkt, eine Gemischtartikel-Filiale besteht sowie demnächst das „gemeindeeigene“ Gesundheitszentrum errichtet wird. Schnell wurde in diesem Gespräch klar, daß zur Umsetzung einer erfolgreichen Nahversorgung mehr gehört als „nur“ ein Grundstück. Der absolute Wille und die gemeinsame Anstrengung sowie Mut zum unternehmerischen Handeln waren hier mindestens ebenso wichtige Werkzeuge, wie eine solide Haushaltspolitik und damit die Vorfinanzierung/Bereitstellung entsprechender Mittel. Ob dieses Konzept für Ried nachahmenswert ist, blieb zunächst offen. Die Bürgergemeinschaft beabsichtigt eine weitere Ortsgemeinschaft zu kontaktieren, um einen genossenschaftlich geführten Dorfladen zu besuchen

Bürgermeister Siegfried Luge (2. von links) erzählt die Entstehungsgeschichte des Dorfladens Eching am Ammersee
Bürgermeister Siegfried Luge (2. von links) erzählt die Entstehungsgeschichte des Dorfladens Eching am Ammersee

April 2013: Bürgergemeinschaft würdigt Prof. Theo Vennemann und Gerald Modlinger

von links nach rechts: Gerald Modlinger, Vorsitzende Ute Schübele-Weber und Prof. Theo Vennemann
von links nach rechts: Gerald Modlinger, Vorsitzende Ute Schübele-Weber und Prof. Theo Vennemann

Berufliche Gründe, insbesondere mehrere beruflich bedingte Reisen, hindern Herrn Prof. Theo Vennemann während der verbleibenden Zeit des laufenden Jahres daran, sich mit der gebotenen Sorgfalt auf die Gemeinderatsarbeit vorzubereiten und regelmäßig an den Gemeinderatssitzungen teilzunehmen. Er hat deshalb formell am 16.04.2013 die Gemeinde Ried um die Entbindung von seinen Gemeinderatsaufgaben gebeten.
Die Vorsitzende der Bürgergemeinschaft Ried, Frau Ute Schübele-Weber, überreichte Prof. Vennemann und dem im Oktober 2012 wegen Wohnsitzwechsel ausgeschiedenen Gemeinderat, Herrn Gerald Modlinger, bei der turnusmäßigen Sitzung am 14.05.13 jeweils einen Korb mit Bocksbeuteln aus dem ihr vertrauten Taubertal. Sie würdige das engagierte Wirken der beiden langjährigen Gemeinderäte in Gedichtform. Modlinger und Vennemann gehörten seit 1996 dem Gemeinderat der Gemeinde Ried an. Ihr umfangreicher Sachverstand wurde im Gemeinderat sehr geschätzt. Sie haben Impulse gesetzt, Veränderungen angeschoben und Fehlentwicklungen verhindert